Ho!, Ho!, Ho! DEG...

Es begab sich zu Düsseldorf am Rhein, dass viele so lange ungläubige Menschen sich verwundert und sichtlich berührt die Augen rieben, ob des Wunders, welches geschieht im Dome zu Rath. 

Der Heilsbringer ist erschienen und erfüllt die Prophezeiung, dass Tradition aufersteht und die Rolle übernimmt, welche ihr zusteht.

Ach übrigens, um da keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:

“Tradition" reicht immer bis zum eigenen Tellerrand - das unterscheidet sie von Geschichte.

Daraus möge sich ein jeder seine Meinung bilden.


Apropos Heilsbringer oder nennen wir ihn doch Nikolaus - gerne auch um dem Anglizismus genüge zu tun - Santa Claus, schließlich kommt besagter aus Winnipeg und da spricht man eben nicht die Sprache Goethes und Schillers.


Blicken wir jedoch mal zurück auf den heiligen Nikolaus:

Wenn man es auf die Geschichte zurückführt, ist Santa Claus der heilige Nikolaus, welcher ein Bischof in der Türkei war und seine hungernde Stadt durch ein Wunder vor dem Tod gerettet hat und da schließt sich der Kreis (Achtung Wortspiel) alleine mit dem Wort „Hunger“.

Hunger nach Erfolgen und Hunger nach Siegen.

All das erfüllt besagter Santa Claus aus Winnipeg und beglückt den gemeinen Fan des Traditionsclubs vom Zoo.


Es ist jedoch nie nur einer, der alles bewegen kann, die Zeit ist seit des Ablebens eines Zimmermannes schon 2018 Jahre rum, sondern dazu gehört neben Teamarbeit auch Können, Händchen und eine gehörige Portion Glück, alles gepaart mit Verschontbleiben von schwerwiegenden Verletzungen in der Mannschaft. Man betrachte nur Wolfsburg (zeitweise 10 fehlende Spieler), auch Nürnberg (schon zu Saisonbeginn 5 Ausfälle) natürlich auch aktuell die Adler aus Mannheim (5 Ausfälle) die es schon schwer gebeutelt hat oder hatte. Henrion, Ebner, Strodel und Flaake sind zwar momentan auch (noch) angeschlagen, jedoch lief es bisher toi, toi, toi in diese Richtung eher entspannt.

Auch wenn diese 4 Spieler natürlich wichtig sind, so schafft man es in dieser Saison, diese Ausfälle zu kompensieren. Ein Leon Niederberger wächst an seinen Aufgaben und auch die „Alten“, wie Nowak, Barta und Buzás liefern beständig ab. Wann konnte man das in den vergangenen Jahren so beobachten?


Man reiche mir ein dickes Brett, um drauf zu klopfen.

Es ist auch sehr angenehm zu beobachten, dass der Fan seine rosarote Brille realistischer eingefärbt hat und nicht gleich domstadtgleich auf den Putz haut, sondern ruhig beobachtet, kritisch betrachtet, sich daran erfreut und Woche für Woche denkt. Das gefällt mir sehr gut.


Es kommt die Weihnachtszeit und was liegt da näher, gerade für Menschen, die sich einmal etwas Gutes tun möchten, zu einem Spiel der DEG zu pilgern und mitzuerleben, was sich im Dome abspielt? 

Gelegenheiten gibt es zum Beispiel:


14.12. gegen Wolfsburg

19.12. gegen Bremerhaven oder 

23.12. gegen Berlin


Ho!, Ho!, Ho!...DEG


Man sieht sich.


Euer Heiko Sauer


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