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Spenden, einsammeln und hoffen...

Ich weiß nicht wirklich, was ich davon halten soll. 


Hamburg Freezer crash, IceFighter Leipzig und Ihr Zelt damals, Beach Boys Timmendorf (dann doch Rückzug aus der Liga), Bayreuth Tigers Crowdfunding aktuell und jetzt auch noch die Crocs aus Hamburg.


Spenden, spenden und nochmal spenden, um einen Verein am Leben zu halten oder vielleicht klingt reanimieren besser. 


Und was bleibt dem Eishockeyfan eigentlich anderes übrig, als sich zu beteiligen? Nichts bleibt ihm übrig, weil er den Sport liebt und da – man mag es kaum glauben – es keine Grenzen gibt. 
Auch wenn ich Fan des Clubs A bin und Club B nicht ausstehen kann, so will ich ganz sicher nicht, dass Club B die Flügel streicht und beteilige mich an der Rettungsaktion.

Ich bewundere wirklich, was der Fan zu leisten vermag, wie er sich engagiert, sei es mit kleinen oder auch verhältnismäßig großen Beträgen und das nur, um einen Verein nicht den Bach runter gehen zu sehen. 
Darum beteilige ich mich auch daran und das mache ich nur, weil mir an diesem Sport so immens viel liegt und nicht, weil ich mit meinen paar Kröten, die aber immer von Herzen kommen, den „Quasi-Sponsoren“ und den träumenden Offiziellen den Arsch retten will, sondern weil ich den Sport einfach – und das schreibe ich gerne immer und immer wieder – so liebe.


Ich will es nicht, dass ein Club aufhören muss zu existieren, wenn es nur am schnöden Mammon liegt. 
Ich riskiere trotzdem, dass es nur eine vorrübergehende Rettung sein kann, weil´s vielleicht das Jahr drauf ähnlich bescheiden auf dem Konto aussieht, na und. 
Jetzt zählt es erstmal und dann wird eben in der nächsten Saison nochmal der Geldbeutel geöffnet, wenn es wieder sein muss.

Mir liegt/lag nichts persönlich an den Freezers, an Leipzig (ok, etwas mehr), an Timmendorf, Bayreuth oder gar an den Crocos aus Hamburg. 
Nein, das sind nicht meine Clubs. Woran mir aber sehr viel liegt, sind die Fans, die so sind wie ich, die für den Sport brennen, die Woche für Woche in die Stadien pilgern und keine Sekunde für solch eine Misere wirklich in die Verantwortung gezogen werden können. 
Und das genau ist der Grund, warum ich überweise und hoffe, dass – wie jetzt bei den Crocodiles Hamburg – die 200.000€ irgendwie bis zum Stichtag zusammenkommen.

Meine 50€ sind heute abgesendet worden.

Ich appelliere an alle Fans der großartigsten Sportart der Welt:

Lasst die Clubs nicht sterben, helft Ihnen, jeder noch so kleine Betrag trägt zur Rettung bei und seid stolz auf euch, dass ihr dann für euch sagen könnt, ich war dabei, ich habe meinen Teil dazu beigetragen, die wahre Macht liegt in den Händen der Fans.

Ihr falschen Sponsoren, ihr Lügenbarone in den Gemeinden, ihr inkompetenten Offiziellen aller Clubs:

Schämt euch und schaut, was der Fan zustande bringt, denn die stehen immer hinter ihrem Club, immer hinter ihrem Sport, mit beiden Beinen fest verankert.

 

Danke an alle und viel Glück Hamburg Crocodiles, ihr schafft das.

 

Euer Heiko Sauer

 

 

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