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Wir geben einfach nicht auf

Was einen Fan so reitet, sich immer und immer wieder DAS anzutun, bleibt und blieb mir schon immer ein Rätsel. Ich erkläre es mir selbst damit, dass wir Liebhaber dieser wunderbaren Sportart zuerst einmal enorm leidensfähig sind, ein gutes Stück masochistisch veranlagt und das Substantiv „Hoffnung“ unter den 3 beliebtesten Worte im Kasten der kleinsten sprachlichen Einheit eingruppiert ist.


Zusammengefasst: Wir geben einfach nicht auf und somit alles für das Team. Es muss doch mal klappen und da wollen wir dabei sein.


HC Rhein Vikings vs TSV Bayer Dormagen, ein typisches Abstiegsduell zweier geografisch in unmittelbarer Nähe angesiedelter Teams. Dormagen auf Platz 17 mit 13:23 Punkten gegen den HC auf Rang 20 mit..., ach lassen wir das einfach.

Dann mal gleich am Anfang jeder Wurf ein Treffer, leider erstmal nur durch Dormagener Spieler, uns schwante schon Böses, was soll man davon halten, dass der erste gehaltene Ball des HC Goalies ganze 9 Minuten auf sich warten ließ?


Übrigens staunten wir nicht schlecht, als der Chef Daniel Pankofer himself nicht nur im Dress auftauchte, sondern auch aktiv am Spielgeschehen teilnahm und das in gewohnter Manier. Er tat dem Team sichtlich gut mit seiner Ruhe und Übersicht.

Als dann auch Hexer Vladi Bozić ein paar Zaubertricks im Tor zelebrierte, war es urplötzlich richtig eng im Derby - wenigstens kurzzeitig - die erste Halbzeit endete dann trotzdem wieder mit einem deutlichen 9:13 gegen die Vikings, auch geschuldet den Unkonzentriertheiten im Spielaufbau.


Ein Highlight war das nette Gespräch mit der Trainerin der Cheerleader Dragon Flames, die übrigens die deutschen Fahnen im April in Orlando USA vertreten werden (Sponsoren willkommen) und vor lauter quatschen, schlitterte die Hälfte der 2. Halbzeit unterm Radar vorbei bei mir. War leider auch nicht schlimm, Dormagen netzte die leichten Würfe ein und das beständiger und der HC krampfte sich immer wieder den ein oder anderen zusammen, Kreisanspiel, Defensivverhalten und Spielaufbau mangelhaft. Es war wie verhext, konnte den Dauergast aber auch nicht wirklich schocken, da schon so häufig erlebt.


Es half auch heute nichts, im Grunde war zur Halbzeit die Messe gelesen, wieder nix zu erben für das Heimteam und unterm Strich stand ein 22:30 auf der Uhr.

Knecht Ruprecht mit Rute für die Rhein Vikings und den Weihnachtsmann mit reichlich Geschenke für Dormagen. 

Frohe Weihnachten.


Euer Heiko Sauer

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