· 

Lord Helmchen punktet und punktet

Foto Birgit Häfner
Foto Birgit Häfner

Der puren Faulheit und der schlechten Abrichtung unseres Hundes geschuldet, ich fand meinen zweiten Schuh nicht und der Hund wollte ihn nicht finden, lümmelte ich mal wieder - herrlich bequem in Schlabbersachen - vor der Glotze und pfiff mir, schon einige Tage her, dass Wintergame und später, somit aktueller, die Spiele gegen Straubing dann auch das Spiel der DEG gegen die Schwenninger rein.

Sehen wir mal von den blöden OT Niederlagen daheim ab, so gab es da einen, der mir sehr sehr viel Spaß bereitet hat.


Lord Helmchen in red, nicht zu verwechseln mit besagter Lady in red, vom kleinen irischen Schloßbesitzer intoniert, sondern seines Zeichens teambester Punktesammler und mit dem Namen „lost son“ Philip Gogulla versehen glänzte in Köln und gegen die Wild Wings mit Toren und Punkten, dass es dem Anhänger der Eishockeyerfinder eine wahre Freude und seinem Ex-Club die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste.


Vor dem Spiel gegen Schwenningen 43 Punkte, davon 21 Tore und das in erst 39 Spielen, man muss nicht Mathematiker sein um du errechnen, dass Philip in jedem Spiel ablieferte. Das ist vom Allerfeinsten!


Er ist sicher auch ein Garant für den Höhenflug der DEG und für den Platz 4 in der Zuschauerstatistik mit fast 8000 Fans durchschnittlich im Dome.

Im August anlässlich meiner Vorbetrachtung der kommenden Saison, hatte ich Gogulla als „Top-Verpflichtung“ der DEG tituliert und guck an: Ich lag ja mal sowas von richtig. 


Siehe hier.

https://www.sportstadt-duesseldorf.de/philip-is-back-der-hai-wechselt-die-farben/


Warum kam ich damals darauf? 

Das war nur so ein Gefühl, bzw. ich hatte versucht mich in den Crack hinein zu versetzen und „was da mit mir in Köln veranstaltet wurde, das fand ich so wenig amüsant, wie eine Peking Ente ohne krosser Haut und hat mich enorm wütend gemacht“.


In etwa so dürfte es Philip ergangen sein und was macht man, wenn man so böse ausgebootet wurde und ganz sicher sauer war? Spielen, kämpfen, treffen und allen beweisen, dass man‘s noch kann und wie.


Philip Gogulla, der Düsseldorfer, der viel zu lang das Trikot mit dem Knorpelfisch getragen hat, ist ein Glücksfall für die Rot-Gelben und eines weiß ich, er sollte noch viele Spielzeiten beim Traditionsclub ausfüllen, am besten wäre es sogar, ihm gleich einen Vertrag Pietta‘scher oder Wolf‘scher Dimension unterschriftsreif vorzulegen.


Guter Junge! Weiter so!


Euer Heiko Sauer


Kommentar schreiben

Kommentare: 0