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ART Giants und Kevin Magdowski, die Katze ist aus dem Sack...

Hoppla, das ging jetzt fix bei den ART Giants, denn innerhalb von nicht mal einer Woche nach dem Rücktritt von Coach Jönke, präsentiert der Club den neuen Headcoach.

Wer ist Kevin Magdowski?

Der 42 Jährige gebürtige Berliner ist beileibe kein unbeschriebenes Blatt.


Seine mehr als interessante Vita geografisch einmal kurz aufgelistet: 


Charlottenburg-Berlin, Augsburg, Herzogenaurach, Donauwörth, Rotenburg (parallel Coach für den Niedersächsischen Basketballverband), Walferdange, Mondorf und Bertrange, Zoller, Kordall und Nationaltrainer U-16 (alle Luxemburg), Kolumbien (!) und 2017 zurück nach Deutschland in die ProA nach Hagen, danach nochmal nach Luxemburg und 2019 Co-Trainer der Deutschen U18 Mädchen Nationalmannschaft. 

Da ist gewaltig viel Erfahrung in unterschiedlichen Ländern und unterschiedlichsten Klassen.


Konzeptionell hat er damals bei Phönix Hagen stark in die Jugendarbeit eingegriffen, somit unterstelle ich einfach mal, dass er auch junge, talentierte Spieler weiterentwickeln kann und die ART Giants haben ja einige Jungs im Kader, die hochtalentiert sind, aber noch die Eierschalen hinter den Ohren haben.


Das Thema „Erfahrung“ nochmal aufgegriffen: Das korreliert im Grunde - ähnlich wie der Fokus auf die Jugend - mit den erfahrenen Recken im Team, die eigentlich nur wieder auf die Schiene gesetzt werden müssen, soll heißen, ihre Treffsicherheit und das Selbstvertrauen zurückbekommen müssen, damit nicht schon nach einer Halbzeit die „Dusche danach“ aufgedreht wird. 

Das Spiel dauert 40 Minuten - dafür zahle ich gerne in das Phrasenschwein - und das gehört es wieder in die Köpfe zu bekommen.

Das sie es können, haben wir in dieser Saison auch immer wieder erleben dürfen.


Das Spiel am Samstag 18.02. gegen das Top-Team aus Schwelm ist das leichteste Match in der Saison, wunderbar um auszuprobieren und das umzusetzen, was Coach Magdowski in der ersten Trainingswoche gesehen und korrigiert hat. 

Vielleicht liege ich ja richtig und es ging in erster Linie darum, den Jungs den Schädel freizubekommen und ihnen den Schwung mitzugeben.


Das tolle Düsseldorfer Publikum wird sicher alles geben, um ihnen zu helfen. Der Fanclub „Wiggles“ ist in jedem Fall mit Trommeln, Tröte, Rasseln und der dicken „Drumb“, sowie sangesfreudig mit dabei.


Kommt alle und peitscht die ART Giants mit nach vorne.


Euer Heiko Sauer