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Neuer Coach und beinah neues Glück...

Erstes Heimspiel unter dem neuen Trainer für die Basketballer der ART Giants.

Wenn man sich mit echten Fachleuten unterhielt im Vorfeld, so kam unisono: „Es gibt kein leichteres Spiel in dieser Saison, als dieses gegen den aktuellen Tabellenführer aus Schwelm“.


Kevin Magdowski brandneu, erst ein paar Trainings geleitet - übrigens mit viel Humor, aber knallhart - das Team zieht mit und versprüht ordentlich Dampf und keiner erwartete gegen Schwelm ein Festival der Dreier, Zweier, Dunkings und Steals.

Es kommt wie es kommt.


Hinein ins erste Viertel:

Eine gute Hundertschaft aus dem Kreis Ennepe bevölkerte die „Auswärts-Tribüne” und man konnte bereits erahnen, das musste laut werden.

Der Defensivspezialist Quadre Lollis mit den ersten beiden Punkte. We love it!

Und ein erstes Viertel, was so in der Saison viel zu selten gesehen.

Hart, schnell und aus der Distanz und unterm Korb resolut gut. 25:11 und ein Quadre Lollis, der im ersten Viertel wie ein HB- Männchen abgegangen ist.


Das zweite Viertel zeigte dann, dass Schwelm eine Top-Mannschaft hat dieses Jahr, der gemütliche Vorsprung schmolz sichtlich, auch weil weniger erfolgreich selbst gepunktet wurde.

Zu hektisch und man hatte das Gefühl, ein Rückfall in die “alte” Zeit. In 6 Minuten lediglich 3 Punkte, da durfte man not amused sein.

Zusammengefasst, die Leichtigkeit ging etwas verloren, die Rebounds funktionierten jedoch und somit mit einem 34:29 in die Halbzeit.


Jetzt nur keinen Einbruch im dritten Viertel. Konnte man so nicht sagen, aber der Vorsprung war ziemlich zügig dahin. Ein wahres Dreierfestival auf beiden Seiten und ein aufopfernd fightender Lollis piesackte weiterhin Schwelm. 52:52 nach 5:00 im dritten Abschnitt. Da war sicher das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Das extrem umkämpfte Viertel endete 68:70.


Alles hinein, was noch in den Beinen steckte im letzten Viertel. Apropos HB-Männchen, Coach Kevin Magdowski kann das auch, er gab an der Linie alles. Möller musste 7:14 vor Ende mit dem 5. Foul auf die Bank, der Lange konnte somit nicht mehr unterm Korb abfischen. Schwelm hatte einen Dreier-Lauf vom Feinsten, trotzdem nur 75:78 genau 6:00 vor Sirene.

Als noch 3:30 auf der Uhr stand und der Gast humorlos mit 85:75 führte, da musste man neidlos anerkennen, dass es wohl nicht reichen würde für die ART Giants.

Ein wundervoller Alley oop durch Smith trieb uns Fans wenigstens noch ein breites Lächeln ins Gesicht. Endstand 89:98.


Die Frage „warum?“ lässt sich kurz und knackig beantworten:

Schwelm konnte genau zum richtigen Zeitpunkt seine Scharfschützen (besonders Montrael Scott traf wie er wollte) von der Leine lassen und das entschied im letzten Viertel leider das Spiel. 


Trotzdem, das war teilweise um Längen besser, als etliche Matches vorher. Ich bin bester Dinge weiterhin. Am 25. alle nach Münster!


Euer Heiko Sauer