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Den Schwung mitnehmen...

...heißt es, wenn die ART Giants am kommenden Samstag in Dresden bei den Titans ihr vorletztes Hauptrundenspiel abliefern müssen.

Nachdem man den Tabellenführer Itzehoe Eagles gehörig die Federn stutzen konnte, heißt es: Die Riesen gegeneinander und bestehen.


Was erwartet die Düsseldorfer Truppe tief im Osten?

Platz 8 mit 10 Siegen - somit keineswegs sicher in den Play Offs - gegen Platz 11 und 6 Siege - somit ganz sicher in den Play Downs - klarer Vorteil der Titans, zumal 9 der 10 Siege in heimischer Halle geholt. Die Giants konnten das erste Spiel zuhause am ersten Spieltag mit 94:87 für sich entscheiden.

Danach ist jedoch noch sehr viel passiert.

Dresden hat mit dem 2.13 Meter Hünen Voigtmann einen herausragenden Rebounder, jedoch keinen Top Mann als Punktesammler, Blocker oder Assistant, man ist als Team auf diesen Positionen sehr breit, jedoch nicht hervorragend aufgestellt.

Wie kann man nun die Dresdner Titanen „packen“?


Gehen wir einmal tief in die Griechische Mythologie hinein und was sehen wir da? 

Die Titanensöhne rebellierten gegen Ihren Vater Uranos, entmannten diesen und warfen das „Teil“ ins Meer. Ganz schön blutrünstig, aber jetzt kommt’s:

Eine gewisse Gaia kam mit dem Blut und sicher sonst noch was anderes in Kontakt und -AUFGEMERKT- gebar unter anderem dann die „Giganten“. 

Kein Witz!

So und nun komme ich zu meiner These:

Die Giants sind die Söhne des Titanen und somit logischerweise jünger, rebellischer, moderner, spritziger und draufgängerischer als Papa.

Das könnte der Schlüssel zum Sieg sein.

 

Ich nehme nur zwei der Adjektive und sehe in „mutiger und spritziger sein“ genau die zwei Eigenschaften, die entscheidend sein können. 

Mutig und schnell dagegen halten, unterm Korb wird’s übel schwer, aber aus der Distanz und Fastbreaks sind die Chancen, die man hat. 

Einfach nur nutzen Jungs.


Ein weiterer Punkt spricht für den Auswärtserfolg - den es nicht zu unterschätzen gilt - der Fanclub „Wiggles“ ist mit Mann, Maus, Trommeln und Fahne vertreten und hat überhaupt keine Lust nach dem Spiel in einer Dresdner Kneipe „KEINE“ Trinksprüche auf den Sieg auszusprechen.


Also, was spricht dagegen? Eben NIX.

Alle nach Dresden.


Euer Heiko Sauer