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Das müsst ihr euch mal genussvoll geben...

Eher durch Zufall - entstanden aus dem “Verfolgen” eines rustikalen Post von Alex Walkenhorst Mr. Beach-Volleyball - habe ich mir den Podcast der drei Alexander Walkenhorst / Daniel Wernitz / Dirk Funk reingezogen, “Zweierlei Maß” und zu finden hier: https://www.sportstadt-duesseldorf.de/podcast-von-und-mit-alexander-walkenhorst/


Was soll ich schreiben, ich war hellauf begeistert. Als ein Verfechter des Wortwitzes, der Schlagfertigkeit, gnadenlosen Direktheit und des Mutes offenbarte sich mir eine Kanonade eben dieser Eigenschaften, dass ich mehr als einmal meinen imaginären Zylinder lüpfte und „Chapeau“ lauthals durch Flingern Nord flötete.


So ab Minute 52 feuert das Team aus allen Wort-, nein Schimpfkanonen und dem einen oder anderen klingelte es ganz sicher heftig in den Lauschern. Man kann es mögen oder nicht, das ist schon direkt und mitunter ruppig, auf jeden Fall unterhaltsam.


Ohne dabei gewesen zu sein, ohne wirklich sehr viel vom Sport zu verstehen und ohne empfindlich zu sein, wenn da - wie überall - Sportmeierei betrieben wird, so kann ich absolut und 100% verstehen, dass einem irgendwann mal die Hutschnur platzt, wenn „offensichtlich“, „möglicherweise“ oder „gegebenenfalls“ irgendjemand seine ganz eigene Art und Weise hat, ein Amt auszufüllen. 

Ich stelle mir nur die Frage, ob das alles wirklich so sein MUSS, manchmal hilft eine Runde Sparring oder eine lecker Pulle Springer Urvater, der löscht schon seit Generationen sämtliche negativen Speicher zwischen den Synapsen.


Da hat das Team um Alex Walkenhorst in der jetzigen Zeit es fertiggebracht, mit Energie, Innovationen und reichlich Fachwissen, Beach-Volleyball den Menschen per Stream witzig und fachgerecht zu präsentieren, um dann augenscheinlich aufgrund von Animositäten - die man hoffentlich noch wirklich im Blick hat -  Feuer zu bekommen.


Wie heißt es doch wiederholt im Podcast:

„Der Verband setzte sich dann kurzerhand auf das Event drauf“.

Das kann man aber auch als Kompliment für ausgezeichnete Arbeit sehen und verstehen! Die Walkenhorst Crew hat’s drauf und ist Vorreiter, why not?


Spontan schoss mir noch Folgendes durchs Oberstübchen:

§ 1: Ich bin der Chef und habe immer recht.

§ 2: Habe ich mal nicht recht, tritt automatisch § 1 in Kraft.

Im Grunde ist es so, wie weit man das dehnt und streckt ist das eigentlich Interessante daran.


Ja, ich gebe zu, ich breche eine Lanze für solche Menschen, die vor nix fies sind, die machen, die gerade stehen, die Cojones groß wie Basketbälle haben, die bewegen, polarisieren und Türen öffnen! Nur so gehts voran. Zauderer, Mitläufer, Angsthasen und Opportunisten passen nicht in den modernen Sport, nirgendwo. Risiko eingehen und Verantwortung übernehmen, das sind die Triebfedern, die eine Leidenschaft zum Erfolg führen.


Habt übrigens keine Angst vor Jargon im Podcast und ich meine nicht “adlig-gestelzt”, sondern “pott-rustikal“ und glaubt mir, davon gibts reichlich.

Es passt definitiv zum verbalen Feuerwerk der Strandball-Liebhaber.


Her mit dem Popcorn, ich feiere euch Jungs. Gespannt bin ich, wann der nächste Podcast kommt, den höre ich mir definitiv wieder an.


Euer Heiko Sauer